Garten

giardinoIm Garten, der die West- und Südseite des Museums teilweise umgibt, befinden sich der Steinsockel einer Hebelpresse und der dazugehörige Gewichtstein für die gewaltige Schraube. Des Weiteren sehen wir einen Beschlagstall zum Beschlagen von Rindern, der aus Vigolo Vattaro stammt, und ein Schöpfrad für die Bewässerung. Dabei handelt es sich um jenes Rad, mit dem man in Mestriago am Sulzberg – wo es unter dem Namen “röda de la Magagna” bekannt war – Wasser aus einem Ableitungskanal des Flusses Noce in einen Kasten schöpfte und dann über eine andere Leitung auf die zu bewässernden Felder leitete, die höher lagen.

Im Garten gibt es Obstbäume – Kirsch- (ziresàr), Pflaumen- (brugnàr, brugnara), Apfel- (pomàr), Quitten- (codognàr), Feigen- (figàr), Olivenbäume (olivo, olìf) –, sodann Zierpflanzen – Oleander, Magnolie, Lorbeer –, schließlich noch den Zürgelbaum (Celtis australis L.), mit dem in Taio Peitschenstiele hergestellt wurden, und eine Reihe von Maulbeerbäumen (Morus alba L. und Morus nigra L.), die früher vor allem wegen der Blätter gepflanzt wurden, die als Futter für die Seidenraupen dienten.
Der Garten ist wie ein Rastplatz mit Tischen, Bänken und einem Brunnen ausgestattet.